Oli

Oli (Olita vom Hause Iris ;-)) zog mit 18 Monaten bei uns ein. Als Benny starb war mein Sohn Flori grad ein Jahr alt und ich dachte, es wär wohl etwas anstrengend gleichzeitig ein Kleinkind und einen Welpen zu erziehen, so entschieden wir uns für Oli, die eine Abgabehündin ("zu weich" für den Schutzdienst) vom Züchter war und schon die BH-Prüfung hatte.

Sie war ein lackschwarze Schäferhündin und wunderschön, leider wurde sie nie so "mein" Hund, wie es Benny war. Sie war sehr sanft und supersensibel, ein lautes Wort (noch nichtmal gegen sie), eine schnelle Bewegung und sie zuckte zusammen (ich will nicht wissen, was sie in ihren ersten 18 Monaten erlebt hat). Es wurde zwar mit den Jahren besser, trotzdem bin ich mir sicher, dass sie erheblich mehr aufgetaut wär, hätte ich sie jemand gegeben, der ihr sanftes Wesen zu schätzen gewusst hätte, statt es mit einem Kloß im Bauch zu akzeptieren.

Ich musste sie mit 10 Jahren einschläfern lassen, weil sie beidseitig Nierenkrebs hatte. Wieder ein Hund, der mir plötzlich und ohne Vorzeichen genommen wurde. Ich werd heut noch traurig, wenn ich an sie denke, besonders, weil ich nicht die Chance hatte, ihr nochmal zu zeigen, wie lieb ich sie doch gewonnen hatte.

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